Ihr fragt euch wohl, wer hier gekrönt wird. Nein, Rumänien ist nicht zur Monarchie zurückgekehrt. Aber die Krönung für mich ist es, seit einen Monat keine Kita zu haben. Obwohl mir jetzt klar wird, wie gern ich doch in die Kita gehe und wie gern ich meine Freundinnen und Freunde sehe. Vor genau einem Monat wurde meine Kita wegen Corona alias Coronavirus geschlossen. Rumänien hat recht schnell reagiert und das öffentliche Leben runtergefahren. So sitze ich seit einem Monat mit Mama und Papa in den guten alten vier Wänden. Anfangs haben wir uns noch häufig mit Rada und Dima zum Spielen getroffen, sind nach Feleacu gefahren und haben kleinere Ausflüge unternommen.





Freiheit schnuppern in Feleacu 



Der letzte Kontakt zu menschlichen Wesen 
Ist Corona eigentlich kälteresistent?
Am 24.3. hat die rumänische Regierung dann eine Ausgangssperre für das ganze Land verhängt. Mama und Papa dürfen jetzt Individualsport betreiben, einkaufen gehen, zum Arzt und mich begleiten. Wohin sie mich begleiten dürfen, wissen wir nicht, der Spielplatz ist es sicher nicht. Und so hat sich unser Alltag nach der Kitaschließung mit der Ausgangssperre noch einmal stark verändert. Er sieht jetzt ungefähr so aus:




am Abend manchmal Videokonferenz mit der Familie 
hier mit Ole und Christoph beim „Mann ärger dich nicht“ Spielen (bei mir ist die genderneutrale Sprache noch nicht angekommen)


Oder auch Fernstudium

oder auch das Ausleben meiner Bäckergene 


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