Musik

Musikalisch bin ich eine Mischung aus meinen Vorfahren der klassischen Musik und des Sambas und Bossanovas. Wen wundert es also, dass ich den ganzen Tag mit trommeln, singen und Klängen ausprobieren beschäftigt bin. Musik und ich habe schon eine lange Tradition zusammen. Erinnert ihr euch an: Das Lied, das mir bereits im Bauch gewidmet wurde, Papa zeigt mir die Klassiker der brasilianischen Musik, als ich mich noch schwer tat, irgendein Instrument in den Händen zu halten, meine ersten Gitarrenakkorde oder meine erste eigene Komposition?

An Musik fehlte es nie und je größer ich werde, desto mehr wandelt sich unser Verhältnis von einem passiven in ein aktives: Alles was mir in den Weg kommt, wird auf seinen Klang ausgetestet. Ein paar Töpfe und ein Plastikeimer genügen, um mit Mama eine Jamsession zu starten. Die Nachbarn haben sich schon dran gewöhnt, glaub ich.

In Rumänien spielen, lernen und improvisieren wir fleißig mit unseren FreundInnen vom Cercul Întreg. Onkel Adi Batuque zeigt mir zum Beispiel jeden Samstag, wie man das professionell so anstellt mit der Trommel.

Bei Musik bin ich ganz vorurteilsfrei. Wenn man mir eine Bühne und ein Instrument gibt, spiele ich auch „Schlagerklassiker in der Eckkneipe“.

Aber besonders stehe ich auf Straßenmusik. Hier zum Beispiel beim Blues auf dem Camões-Platz in Lissabon…

Oder auch hier mit den netten Herren, die unsere Abende in Constanza musikalisch begleitet haben.

 

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