Sommerreise, die Erste

 

Mamas große Sommerferien haben begonnen und ich, obwohl ich ja immer Ferien habe, habe mich schon sehr auf den Tapetenwechsel gefreut.
Wir wollten die Reisen in Rumänien, unserer derzeitigen Heimat, beginnen. Also sind wir an einem schönen Morgen nach Bukarest aufgebrochen, wo wir Oma und Opa vom Flughafen abgeholt haben. Mama konnte sie überzeugen, die Ostsee gegen das Schwarze Meer einzutauschen. Und so starteten wir von Bukarest mit einem schicken Auto und rosa Kindersitz  nach Constanța ans Schwarze Meer.

Alle vier Mal, die wir in unserer Unterkunft frühstückten, nutze ich, um alle darauf aufmerksam zu machen, was heute auf dem Programm stand: „Praia“. Ein Wort, dass man gar nicht früh genug lernen kann. Von Constanța aus haben wir verschiedene Ausflüge an abgelegende Strände gemacht, die uns Papas Kumpel Lucian, der widerum der Papa von meinem Kumpel Dima ist, als Geheimtipps mit auf den Weg gegeben hat.

In Constanța auf einem Eisfestival, ganz nach meinem Geschmack
Ich Rampensau am Hafen von Constanța
Am einsamen Strand Vadu

 

Weit und breit kein Weingut in Murfatlar, aber hier auf dem Weg zu einer merkwürdigen ortodoxen Kirche

Das nächste Ziel war Sfântu Gheorghe, aber da kommt man nicht mit Auto hin. Wir haben das Auto in Tulcea stehen gelassen, wo es mal für eine Weile ruhen konnte. Mit einem riesseengroßen Schiff haben wir uns über das Delta der Donau auf nach Sfântu Gheorghe gemacht.

Praktikum beim Kapitän

Für mich war es dort wie im Paradies. So gut wie keine Autos, dafür aber alte Traktoren, die laute Geräusche machten. Das Beste waren aber die Kühe, die überall frei rumliefen und sich den ganzen Tag sonnten. Neben dem täglichen obligatorischen Ausflug zum Strand haben wir auch eine Bootstour durch das Delta gemacht. Da haben wir allerhand Vögel im Delta gesehen; große, kleine, mit langem und mit kurzem Schnabel.

Sfantu Gheorghe – zwischen Delta und Strand
Kühe am Strand
Buddeln am Strand von Sfantu Gheorghe

 

Kühe auf dem Spielplatz
Kühe im Haus

 

Auf dem Weg ins Delta (hier keine Kühe)
Die Wörter „Vorsichtig“ und „Cuidado“ habe ich jetzt abgespeichert
und… Kühe

Und zu guter Letzt ging es nach Jurilovca. Den Abstecher zur Insel Gura Portiței fanden die Erwachsenen sehr langweilig, aber mich hat die Insel mit ihrem riesengroßen Trampolin überzeugt.

 

Jurilovca
Eis nach dem Trampolinspringen

Von Bukarest sind wir nach Berlin geflogen, wo wir für den Sommer in Omas und Opas Pension unterkommen. Ein schneller Abstecher, um einen Blick auf den megagroßen Ceaucescu-Palast  zu erhaschen, war noch drin.

 

Krasser Typ, der Ceaucescu

Wieder in Deutschland angekommen konnte ich meinem Primo Ole von der Reise berichten.

Blankenfelde

Auch wenn’s nicht so aussieht, der Sommer geht weiter und mit ihm die Reisen.

  • Deutsch
  • Português
  • English
Verfasst von:

Schreibe den ersten Kommentar

Schreibe einen Kommentar