Mamas große Sommerferien haben begonnen und ich, obwohl ich ja immer Ferien habe, habe mich schon sehr auf den Tapetenwechsel gefreut.
Wir wollten die Reisen in Rumänien, unserer derzeitigen Heimat, beginnen. Also sind wir an einem schönen Morgen nach Bukarest aufgebrochen, wo wir Oma und Opa vom Flughafen abgeholt haben. Mama konnte sie überzeugen, die Ostsee gegen das Schwarze Meer einzutauschen. Und so starteten wir von Bukarest mit einem schicken Auto und rosa Kindersitz nach Constanța ans Schwarze Meer.

Alle vier Mal, die wir in unserer Unterkunft frühstückten, nutze ich, um alle darauf aufmerksam zu machen, was heute auf dem Programm stand: „Praia“. Ein Wort, dass man gar nicht früh genug lernen kann. Von Constanța aus haben wir verschiedene Ausflüge an abgelegende Strände gemacht, die uns Papas Kumpel Lucian, der widerum der Papa von meinem Kumpel Dima ist, als Geheimtipps mit auf den Weg gegeben hat.





Das nächste Ziel war Sfântu Gheorghe, aber da kommt man nicht mit Auto hin. Wir haben das Auto in Tulcea stehen gelassen, wo es mal für eine Weile ruhen konnte. Mit einem riesseengroßen Schiff haben wir uns über das Delta der Donau auf nach Sfântu Gheorghe gemacht.

Für mich war es dort wie im Paradies. So gut wie keine Autos, dafür aber alte Traktoren, die laute Geräusche machten. Das Beste waren aber die Kühe, die überall frei rumliefen und sich den ganzen Tag sonnten. Neben dem täglichen obligatorischen Ausflug zum Strand haben wir auch eine Bootstour durch das Delta gemacht. Da haben wir allerhand Vögel im Delta gesehen; große, kleine, mit langem und mit kurzem Schnabel.








Und zu guter Letzt ging es nach Jurilovca. Den Abstecher zur Insel Gura Portiței fanden die Erwachsenen sehr langweilig, aber mich hat die Insel mit ihrem riesengroßen Trampolin überzeugt.


Von Bukarest sind wir nach Berlin geflogen, wo wir für den Sommer in Omas und Opas Pension unterkommen. Ein schneller Abstecher, um einen Blick auf den megagroßen Ceaucescu-Palast zu erhaschen, war noch drin.

Wieder in Deutschland angekommen konnte ich meinem Primo Ole von der Reise berichten.

Auch wenn’s nicht so aussieht, der Sommer geht weiter und mit ihm die Reisen.

Schreibe den ersten Kommentar