Frohe Weihnachten, Guten Rutsch, Gesundes Neues

Man merkt: Lang lang ist’s mal wieder her.
Bei Oma und Opa in Blankenfelde habe ich drei winterliche Wochen über Weihnachten und Neujahr verbracht. Dort gab es wieder viele spannende und neue Sachen zu entdecken. Es war zwar nicht das erste Mal, dass ich Schnee zu sehen bekam, aber diesmal konnte ich ihn richtig auskosten. Oma war die Auserwählte, die mich auf dem Schlitten durch den Vorgarten ziehen durfte, und Opa war der Auserwählte, der den passenden Schneemann dazu bauen durfte. Hatten wir Spaß.

Schneller, Oma, schneller.

Besonders in diesem Jahr war ja auch, dass meine Tante Juliana uns nach Blankenfelde begleitet hat. Deswegen haben sich Mama und Papa ein bisschen Mühe gegeben, nicht nur unsere altbewährten Freunde zu besuchen, sondern auch ein paar kulturelle Programmpunkte einzuschieben. Manchmal ließ es sich aber auch verbinden.

In Leipzig zu Besuch bei Susi (hinter der Kamera) und Conrad (vor der Kamera)
Sightseeing in Berlin-Mitte
an der Berliner Mauer

Aus dem letzten Post wisst ihr ja schon, dass Tiere gerade hoch im Kurs bei mir stehen. Katzen, Hunde, Vögel. Aber sie sind natürlich willkürlich austauschbare durch andere interessante vierbeinige Wesen.

beim Trampeltier in der Hasenheide
im Vogelpark in Teltow (ja, das ist kein Vogel)

Aber da das Leben kein Ponyhof ist, muss man auch mal an die Zukunft denken. Ich lege mir für meinen CV schon wichtige Softskills zu. Ich trainiere jetzt fleißig, das Auf- und Absteigen und das Telefonieren, Anrufbeantworteraus- und -anschalten. Hab gehört, sowas ist heutzutage Voraussetzung.

Ach, zwei super wichtige Ereignisse hätte ich bei der ganzen Aufregung fast vergessen: Der Weihnachtsmann bzw. die Weihnachtsfrau war da. Sie haben mir tolle Geschenke gebracht und ich hatte gar keine Angst. Und ich durfte zu Silvester mit Primo Ole bei Oma und Opa ausgelassen tanzen und rumalbern. Das war schön. So schön, dass es die ganze Nacht lang Sterne hagelte.

Das neue Jahr hat leider mit einem Abschied begonnen. Tante Juliana fand es nach der Rückkehr nach Cluj doch zu kalt, sodass sie kurzer Hand wieder nach Brasilien zurückgeflogen ist. Aber ich fliege ihr einfach hinterher. ha. Wäre ja gelacht. Ich vermisse dich nämlich jetzt schon, Tantchen. Danke fürs Bespaßen, ins Bett bringen und die leckeren Möhren und Süßkartoffeln.

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