Wer hätte es gedacht, dass Mama und Papa das mit der Liebe nochmal ganz offiziell besiegeln lassen würden? Das Spektakel haben sich meine deutschen Grosseltern, meine Uroma Anita, mein Onkel Christoph und die beiden entzückenden Trauzeuginnen Isabel und Marlene angetan. Und dann war da noch die flotte Frau, die meinen Eltern detailiert hat, worauf sie sich da einlassen, und die sie gefragt hat, ob sie sich sicher sind, dass sie sich darauf einlassen wollen. Dann tauschten Mama und Papa ihre Hippiekokosringe, die sie auf irgendeiner Reise gekauft haben.


Und an einem solchen Tag voller Liebe und Verinigung habe ich meinen ersten Korb bekommen. Sie tauchte vor mir auf, hübsch, sympatisch und krabbelnd. Etwas älter als ich, aber für mich unbedeutend. Ich wollte nur mal rüberkrabbeln, Hallo sagen, sie fragen, auf welchen Spielplätzen sie sich so rumtreibt, und plötzlich …


Am selbigen Hochzeitstag haben Natalie und Bine uns zu einer Überraschungsparty aufs Tempelhofer Feld gelockt. Ein bisschen Musik, ein Sektchen, Capoeira und sogar eine Hochzeitstorte, mit der ich mit mir selbst Essensschlacht gemacht habe.


Da Mama, Papa und ich dem Feiern nicht abgeneigt sind, haben wir die Hochzeit zum Anlass genommen, viele Freunde in Oma und Opas schönen Garten einzuladen. Einige von den Hochzeitsspielen, die die Trauzeuginnen ausgeheckt haben, könnte ich mir für meinen ersten Geburtstag merken.






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