Es war mal wieder Zeit auf Reisen zu gehen. Mama hatte ein paar Tage frei; aber das Ziel? Nach langem Überlegen wollte Mama uns mal eine Insel zeigen, auf der sie vor vielen Jahren selbst mal studiert hat. Und da es da sehr schön warm ist, hatten wir keine Einwände. Also machten wir uns auf aus der europäischen Kälte ins tropische Havanna. Eine Stadt die neben Zigarren und Rum auch Kindern viel zu bieten hat…





Wie ihr schon erkennen konntet, war auch Susi mit von der Partie. Nach ein paar Tagen in Havanna, wo uns Yaque, Edu, José und Lucy sehr herzlich aufgenommen haben, zogen wir weiter gen Westen.
Obwohl uns die Frauen am Busbahnhof am Montag versicherten, dass es nicht mehr möglich sei, dass wir am gleichen Tag noch in die Provinz Pinar del Rio reisen könnten, änderten sie ganz schnell ihre Meinung, als sie mich Zwerg erblickten. Ich weiß nicht, ob es an meinem charmanten Lächeln lag oder an der Tatsache, dass ich ein Dreikäsehoch bin; aber auf einmal saßen wir ganz schnell im Bus nach „Las Terrazas“. Dort gab es viele Kühe, Pferde, einen Kinderpool und einen Spielplatz, auf dem wir obligatorische 5 Minuten verbringen mussten.



Vom Ökotourismusdorf ging es nach durchzechtner Nacht weiter nach Viñales, wo wir eine sehr schöne Unterkunft mit großem Garten und leckerem Frühstück gefunden haben. Ich konnte den ganzen Tag nackig rumtoben und fand schnell zwei Rohrstückchen, die ich zum Berimbau umfunktionierte. Der kubanische Erfindungsreichtum machte mir irgendwie Spaß.


Mama und Susi wollten unbedingt per Pferd das Viñales-Tal erkunden. Und auch ich freundete mich schnell mit Dourado, Pistola und ihrem Besitzer Manuel an. 
Mit einem alten Chevrolet-Maxi-Taxi ließen wir uns 2 Stunden bis auf die Cayo Jutias durchschuckeln. Wie die Bilder zeigen hat es sich gelohnt.


Da Internet nicht so verbreitet ist in Kuba, bediente sich Mama dieser tollen Geräte hier, um in Havanna bescheid zu geben, dass wir wiederkehren.

Zurück in Havanna hatte ich noch ein paar Tage um mich mit kubanischer Kultur zu beschäftigen. Wir waren im Kindertheater, bei einer Salsaband. Und zu Hause konnte ich mit José kubanisches Fernsehen gucken…




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