Trautes Heim, Glück allein

Es ist jetzt genau ein Monat her, dass wir aus Brasilien abgereist sind (ich habe genau mitgezählt). Ich vermisse euch alle sehr, die so viel mit mir gespielt und gekuschelt habt. Aber bestimmt sehen wir uns alle bald wieder. Solange bleiben mir ja noch unseren schönen Fotos zur Erinnerung und ab und zu mal ein Skype.

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Tante Juliana
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Urtante
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Uroma
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Abschied, von Oma Selma und Tante Larissa

 

Hier in Berlin ist das Wetter auch etwas brasilianischer geworden und es lagen in diesem Monat eine Menge Volksfeste an. Klar wollte Mama Papa all diese Feste zeigen und ich war wie immer mit im Schlepptau.

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Baumblütenfest – findet ihr mich?
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Himmelfahrt – mit Onkel Christoph, Tante Fränzi und Primo Ole
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1. Mai
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Karneval der Kulturen mit Isa

Außerdem bin ich zum ersten Mal mit dem ICE gefahren. Das dürfte vor allem für meinen Lieblingscousin Ole interessant sein, der sich ja so für Züge interessiert. War ganz schön voll der Zug und der Wickelplatz war auch außer Betrieb.

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Aus der Serie „Ungewöhnliche Wickelplätze“: im ICE

Wir sind natürlich nicht aus Spaß ICE gefahren. Mama hat sich nämlich in Bonn schonmal über unsere neue Wahlheimat Rumänien informiert. Und währenddessen durfte ich eine Intensivwoche mit Papa verbringen. Der konnte schon mal ausprobieren, wie das so mit mir ist. Schließlich rechne ich in Rumänien fest mit ihm als Spielgefährten. Während Mama beim Seminar ganz viel gelernt hat, hat Papa mir mal die bekannte Rheinaue gezeigt.

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Hallo Papa!

Und seit wir wieder in Berlin sind, darf ich auch schon wie ein großer Junge meine Gemüsehäppchen zu mir nehmen. Am liebsten esse ich Süßkartoffel. Die kann man so herrlich zermatschen. Nur leider landet mehr auf dem Boden als in meinem Magen, deswegen gibt’s meistens jetzt auch Brei zum Sattwerden dazu.

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mmmhhhmm
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lecker, aber nicht ganz so lustig

Und weil das Essen ja nicht vom Baum fällt, muss ich vorher natürlich den Einkaufswagen vollpacken (lassen). Da meine Ärmchen noch etwas kurz sind, das mit dem Sitzen aber schon ganz gut klappt, sage ich Mama und Papa einfach, was ich will, und sie nehmen es für mich aus den Regalen.

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Ottomobil

Mama und Papa äußern seit Kurzem immer so komische Laute. Scheint, als würden die Leute in unserer neuen Heimat weder Deutsch, noch Portugiesisch, noch Ottogiesisch sprechen. Ich bin dort also un Otto und Papa und Mama sind tată und mamă. So so.

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beim Vokabelnlernen

 

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