Reisen während der Reise, die Dritte

Unsere Brasilienreise neigt sich langsam dem Ende zu. Und hiermit möchte ich die Reihe „Reisen während der Reise“ schließen und euch von São Tomé das Letras berichten. Diesmal hatten wir die Ehre Tante Juliana mit im Gepäck zu haben. Die kleine Stadt im Bundesstaat Minas Gerais ist bekannt für ihre Steine, Wasserfälle und die Erzählungen, von Außerirdischen und anderen Geistern. Am ersten Tag haben wir uns auf zu den Wasserfällen gemacht. Da eine von der anderen weit entfernt war, haben wir auf die Großzügigkeit der Einwohner gesetzt und einige Kilometer per Anhalter zurückgelegt.

Solidarisch ohne Schuhe wartet Papa mit mir auf eine Mitfahrgelegenheit
Aus der Serie „Ungewöhnliche Wickelplätze“: am Wasserfall
Tante Juliana trägt mich zum Wasserfall
Mama trägt mich zum Wasserfall
Papa trägt mich zum Wasserfall
Zum Wasserfall getragen werden macht müde
Während ich mit Tante Juliana spiele, turteln Mama und Papa
Papa, ich und Mamas Lieblingsschmetterling

Am Wochenende sind Viviane und Rodrigo, zwei Freunde von Mama aus Belo Horizonte, zu uns gestoßen. Da ich sie ja schon aus dem Bauch kannte, war das unser Wiedersehen. Mit ihnen haben wir noch weitere Orte rund um São Tomé besucht, z.B. die Ladeira do Amendoim („der Erdnusshügel“), auf dem Rodrigos Auto nach oben gerollt ist, wir haben gutes Essen aus Minas gegessen und ich habe mich köstlich über den Dialekt der beiden amüsiert.

Meine Lieblingsbelohorizonter
Rodrigos Auto schaukelt so schön…
Anfang der Abschiede
Tschüss São Thomé!

Jetzt stehen die letzten Tage in Brasilien an. So wie Papa und Mama mag ich auch keine Abschiede, aber ich freu mich auch schon auf das große Wiedersehen mit euch allen in Deutschland. Und bestimmt kehren wir bald nach Brasilien zurück und bis dahin werde ich schon laufen können, so brauch mich keiner mehr zu den Wasserfällen tragen.

  • Deutsch
  • Português
  • English
Verfasst von:

Schreibe den ersten Kommentar

Schreibe einen Kommentar